Hilfebereich (FAQ) – häufig gestellte Fragen und Antworten

Was ist homeway?

homeway ist ein passives Verkabelungssystem und ermöglicht eine flexible Kommunikationsinfrastruktur. Vom zentralen Kommunikationsverteiler aus wird die Verkabelung sternförmig zu den gewünschten Dosenplätzen in den einzelnen Räumen gezogen. Über homeway werden die vom Router und anderen aktiven Geräten zur Verfügung gestellten Dienste dann eins zu eins in die verschiedenen Räume geleitet. Dort werden diese Dienste durch entsprechende Module in den Multimediadosen wieder so ausgekoppelt als würde man sich direkt mit den Komponenten der Zentrale verbinden. Das betrifft Fernsehen, Radio, Telefon, Fax, Internet, LAN und sogar das WLAN, wenn dieses aus dem Installationsraum der Zentrale nicht bis in die Wohnräume reicht. Die homeway Multimediadose lässt sich vom Bauherren dank verschiedener austauschbarer Steckmodule jederzeit sekundenschnell an die aktuellen Ansprüche anpassen. Ganz ohne Neuinstallation – kein Fräsen, kein Bohren, kein Kabelziehen. Einfach Steckmodule austauschen und fertig.

Woraus besteht homeway?

Der sternförmige Aufbau jedes homeway Systems besteht aus einer beliebigen Anzahl von „homeway Linien“.

Eine homeway Linie besteht aus:

  • homeway Dose
  • GREENforMEDIA-Kabel
  • Kabelabschluss in der homeway Zentrale (Patchfeld)

Diese Komponenten bilden die Grundverkabelung, die immer gleich bleibt.

Nun kann jede Dose mit Steckmodulen für Fernsehen, Telefon, LAN und WLAN in unterschiedlichen Kombinationen bestückt werden. Je nach Modulbestückung der Dose muss die Einspeisung der Signale in der Zentrale erfolgen. Bei Doppelmodulen (z.B. LAN/LAN oder LAN/TAE) müssen zur Signaleinspeisung in der Zentrale immer die homeway Y-Kabel verwendet werden.

Die Modulbestückung kann jederzeit in Sekundenschnelle getauscht werden, ohne die Grundverkabelung zu verändern.

Was ist das Besondere an homeway?

Die Modularität von homeway verhindert Planungsfehler. homeway bietet gegenüber einer konventionellen Verkabelung ein Höchstmaß an Flexibilität, Modularität und Preis-Leistungs-Effizienz. In der Projektierungsphase muss sich der Bauherr oder Architekt nicht festlegen, an welchen Stellen eine Fernsehdose oder Telefondose genutzt werden soll.

Die Planung mit homeway besteht lediglich darin, zu sagen, an welchen Stellen eine Kommunikationsschnittstelle ermöglicht werden soll. Bei homeway kann der Kunde nach dem Bezug einer Wohnung entscheiden, welchen Dienst er wo und wann nutzen möchte. Der Kunde sucht sich einfach die passenden Module für Fernsehen, Telefon und Computernetzwerk aus und steckt die Module an der ausgesuchten Stelle ein.

Wenn es in Zukunft neue Dienste geben sollte, dann müssen bei homeway nur die Steckmodule getauscht werden, nicht aber die ganze Anschlussdose. homeway spart somit Folgekosten bei der Anpassung neuer Dienste.

Wie bewährt ist das homeway System?

Das homeway System gibt es seit 1999 als Produkt-Launch des Geschäftsfelds Communication Cables der Siemens AG. Mehr als 400.000 Nutzer genießen bereits die Vorzüge des homeway Systems.

Wo bekomme ich homeway?

Als Installateur:

  • Bei den meisten Elektro-Großhändlern in Deutschland.

Als Elektro-Großhändler

  • Direkt bei der homeway GmbH.

Als Bauherr

  • Den Installateur über den Bauträger kontaktieren.
  • Direkt über einen homeway zertifizierten Installateur per PLZ-Suche.

Wie läuft die Installtion ab?

Die Installation der homeway Grundkomponenten (homeway Dosen, Verlegekabel, Verteilerfeld) erfolgt üblicherweise durch ein Elektroinstallationsunternehmen. homeway empfiehlt, auf zertifizierte Betriebe zurückzugreifen. Diese Betriebe werden von unserem Fachpersonal in Theorie und Praxis geschult und geprüft. Das garantiert die korrekte Vorgehensweise bei der Installation sowie ein zufriedenstellendes Ergebnis. Zudem erhält der Bauherr nur so Gewährleistung auf die Komplettleistung.

Wie funktioniert der Betrieb von homeway?

homeway ermöglicht es, von den einzelnen Dosen in den Räumen auf die Ports und Anschlüsse (LAN, TAE, RJ11, F-Buchse) der aktiven Komponenten (Router, LAN-Switch, TK-Anlage, TV-Multischalter) in einer Zentrale so zuzugreifen und diese zu benutzen, als wäre der Anwender direkt in der Zentrale. Der Zugriff wird rein passiv und ohne jegliche aktiven Umsetzer dargestellt.

Was und wie kann ich an homeway verändern?

Die homeway-Schnittstellen für den Anwender sind die Grunddosen in den Räumen, die Abschluß- oder Einspeisemodule am Datenkabel sowie die mit einem F-Stecker versehenen Koaxialkabel im Verteiler.

Die Grunddose ist auf ihrer Rückseite mit beiden Kabeln fest verbunden und nimmt von vorne gleichzeitig zwei verschiedene Module auf, die momentan für TV-Anwendungen (oberer Steckplatz) und Datenkommunikation (unterer Steckplatz) gedacht sind. Wird ein Steckplatz der Grunddose mit einem Modul bestückt, muss die entsprechende Verbindung im Verteiler durch ein passendes Patchkabel aktiviert werden.

Bezüglich des TV-Betriebs wird dies meist durch direktes Verbinden des mit dem F-Stecker terminierten homeway-Koaxialkabels mit einem Multischalter, Kabel-TV-Aufteiler oder LNB realisiert.

Bei der Datenkommunikation wird grundsätzlich unterschieden zwischen:

  • Cable-Sharing – Verwendung von homeway-Y-Kabeln erforderlich.
  • 8/8-LAN-Verbindung – Standard-Patchkabel verwenden.
  • WLAN-AP – PoE-Einspeisung realisieren.
  • Jegliche Bestückung ist reversibel und auch Nichtbestückung zur Kostenreduzierung ist möglich wobei die dazu notwendigen Handgriffe „endanwendergerecht“ sind und nicht unbedingt einen Fachmann benötigen.

    Wo kann homeway angewendet werden?

    homeway kann angewendet werden bei der Errichtung und Renovierung von:

    • Einfamilienhäusern,
    • Wohnanlagen,
    • Gewerbeobjekten,
    • Quartiersentwicklung,
    • Fertighäusern,
    • Mehrfamilienhäusern,
    • Geschoßwohnbau,
    • Hotels,
    • Seniorenheimen.

    Wie wird homeway geplant?

    Mit dem homeway Konfigurator können Interessenten und Planer unverbindlich das Material für eine homeway Verkabelung ermitteln.

    Wie viel kostet homeway?

    Gegenüberstellung einer konventionellen Lösung und der homeway Multimedia-Lösung

    homeway ersetzt in einem neuen Zuhause, ganz egal ob Wohnung oder Einfamilienhaus, drei verschiedene Verkabelungssysteme. Dank der einzigartigen Kombination aus Antennen-, Telefon- und Netzwerkdiensten auf Basis eines Hybridkabels stehen dem Bauherren über die patentierte Multimediadose alle Anwendungen zur Verfügung.

    • Zeit ist Geld!
      Weniger Aufwand bei der Installation.
    • Weniger ist mehr!
      Deutlich geringerer Materialeinsatz bei Schaltermaterial, Installationsmaterial und Kabel.
    • Unterm Strich effizienter!
      Die effizienteste Lösung für eine umfassende Multimediaverkabelung.

    Was ist der Unterschied zwischen der homeway Basisdose HW-A1RC und der Twiga Basisdose TWD1RC?

    Die Basisdosen haben unterschiedliche Klemmblöcke auf der Dosenrückseite. Bei der TwiGa Basisdose TWD1RC werden in jedem der beiden Klemmblöcke alle acht Kammern belegt, bei der homeway Basisdose HW-A1RC 4 Kammern.

    Die TwiGa Basisdose nimmt durch diese Belegung zwei GREENforMEDIA Datenkabel (Kat.7) auf, die homeway Basisdose HW-A1RC ein GREENforMEDIA Datenkabel.

    Ich möchte meine Anschlussdose für GbE-Anwendungen vorbereiten. Welches Kommunikationsmodul benötige ich hierfür?

    Wenn Sie beispielsweise Gigabit-LAN und TV in einer Anschlussdose zusammenbringen möchten, benötigen Sie bei der homeway-Basisdose HW-A1RC das Kommunikationsmodul HW-EK13S (1 Port bis 1GbE) oder das Kommunikationsmodul HW-EKKS (1 Port bis 10GbE).

    Bei einer TwiGa Basisdose TWD1RC das Kommunikationsmodul TWM1 (2 LAN Ports mit jeweils bis zu 10GbE) oder das Kommunikationsmodul TWM2 (1 Port LAN bis zu 1 x 10GbE + 1 Port mit TAE).

    Wohin wird der Router platziert?

    Der Router kommt in den zentralen homeway Verteiler. Mit homeway werden dann die Ausgänge des Routers (4 x LAN + 2 x TAE + 1 ISDN) in die einzelnen Wohnräume verlängert.

    Sind die Basisdosen HW-A1RC und TWD1RC für Unicable geeignet?

    Sie können mit homeway auch problemlos Unicable (ein Verfahren zur Verteilung von Satellitenfernsehsignalen in einer Sat-Anlage) machen. Setzen Sie hierfür einfach das TV-Modul HW-ET7 in die Basisdosen ein.