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Vor- und Nachteile von Funklösungen 

Zunächst haben Funklösungen augenscheinlich ein wesentliches Argument für sich: Man kann sich ohne umfassende Verkabelung mit Laptop oder Telefon frei bewegen.

Diverse Internet-Anbieter sponsoren W-LAN-Router, damit die Kunden schnell und unkompliziert Zugang ins Internet bekommen. E-Mails schreiben und im Internet surfen funktioniert per W-LAN auch meistens ohne Probleme.

 

Diese Mobilität hat allerdings ihren Preis: 

 
 
  • Elektrosmog:

Bei DECT und W-LAN handelt es sich um gepulste elektromagnetische Strahlung, bei der eine Gesundheitsgefährdung immer kontrovers diskutiert wird. Hersteller diverser Geräte und Unternehmen, die auf preiswerte Datenanbindung der Kunden angewiesen sind, stellen die Funklösungen logischerweise immer als unbedenklich dar. Zellforscher und ökologisch orientierte Experten sprechen von einer erheblichen Gesundheitsgefahr und Schädigung des Erbgutes auf lange Sicht hin. Letztendlich gibt es noch keine echten Langzeitstudien, die eine Gesundheitsgefährdung oder eben die Unbedenklichkeit entsprechend beweisen könnten. Die Kritiker der Funktechnologie bekommen durch diverse Untersuchungen allerdings zunehmend Rückenwind. 

 
  • Sicherheit:

Da Funkstrahlung auch durch Wände dringt, kann mit geeigneter Technik aus größerer Entfernung problemlos das Signal „abgehört“ werden, ohne, dass die „Eindringlinge“ körperlich an die Kabel müssen. Über das Internet werden persönliche und sicherheitsrelevante Daten übertragen (Kreditkartennummern, Online-Banking). Da die Leute mit genügend krimineller Energie verfügbare Verschlüsselungssysteme problemlos überwinden, sind die persönlichen Daten dann quasi wie ein offenes Buch. 

 

  • Verfügbarkeit:

Für W-LANs stellen Stahlbetondecken und dicke Wände meistens eine unüberwindbare Hürde dar, was die Verfügbarkeit je nach Platzierung der Access-Points stark einschränken kann. 

 

  • Bandbreite/Geschwindigkeit:

Die angegebenen Brutto-Übertragungsraten von W-LANs haben mit der tatsächlich übertragenen Datenmenge nichts zu tun, da durch Beeinträchtigungen auf der Funkstrecke nur ein Bruchteil davon dann als Nettodatenrate ankommt. Abgesehen davon gibt es in einem Funknetzwerk in der Regel mehrere Teilnehmer (jedes Gerät), die sich die einmal verfügbare Bandbreite nach dem Gießkannenprinzip teilen müssen (Shared medium). Für Anwendungen mit hoher und lückenloser Bandbreitenanforderung (z.B. Video on Demand) ist Funk aufgrund externer Faktoren immer mit Risiken verbunden.