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![]() Aufbau und generelle FunktionsweiseHomeWay ersetzt drei einzelne Verkabelungen (Antenne, Telefon, LAN) vollständig. Um den Unterschieden und Anforderungen der einzelnen Übertragungsverfahren gerecht zu werden, ist HomeWay hybrid aufgebaut. Die klassischen TV-Anwendungen werden auf koaxialer Basis übertragen. Die Übertragung von LAN- und Telefonsignalen erfolgt via symmetrischer Datenverkabelung. Rein technisch sind die implementierten Einzelsysteme mit konventionellen Produkten vergleichbar – jedoch nicht austauschbar.
Hauptbestandteile jeder HomeWay-Verkabelung sind die drei Teilsysteme
Die Verkabelung der pvd-units wird von der Zentrale aus sternförmig mit dem HomeWay-Verlegekabel (auf das Sie angewiesen sind) ausgeführt.
In den Räumen werden pvd-units installiert. Diese werden dann mit wechselbaren Steckmodulen ihrer Funktion zugeführt. Es gibt TV- und Kommunikationsmodule. Bis zu vier Anwendungen sind gleichzeitig möglich.
Die Module sind mit Standard-Steckgesichtern versehen. Das war und ist uns sehr wichtig, da so die Kunden mit ihren Standard-Kabeln an die Dosen „anstöpseln“ können und die Steckgesichter kennen.
Die pvd-units sind das Highlight von HomeWay. Patentiert und weltweit einzigartig ist die Wechselbarkeit der Steckmodule, ohne die dahinter befindliche Verdrahtung zu verändern.
Die verfügbaren Steckgesichter sind:
IEC Buchsen female und male
RJ45 geschirmt und ungeschirmt
RJ45 ungeschirmt
TAE (Nebenstelle) TDO (Österreich) RJ11
Die Kommunikationsmodule sind als Anwendungsmodule immer mit zwei Buchsen versehen. 18 verschiedene Module machen alle sinnvollen Kombinationen standardmäßig verfügbar. Möglich wird diese Doppelnutzung des 8-adrigen Datenkabels durch das so genannte „Cable-Sharing“. Das bedeutet, dass vier Adern für eine Anwendung und die vier anderen Adern für die zweite Anwendung simultan genutzt werden.
In der Zentrale befindet sich immer ein HomeWay-Patchfeld. Es nimmt den Datenkabelteil und den Koaxialkabelteil auf und bietet ein patchbares Frontende. Optional kann der Koaxialkabelteil auch direkt mit den BK-Abzweigern oder SAT-Multischalterausgängen verbunden werden. Die Einspeisung der beiden Kommunikationsdienste bzw. die Verbindung von Verteilerfeld und Geräten des Kunden erfolgt mit so genannten Y-Patchkabeln. Diese übernehmen das Cable-Sharing in der Zentrale. Kommunikationseinsatz in der pvd-unit und Y-Patchkabel in der Zentrale sind also immer „Pärchen“ und nur gemeinsam nutzbar.
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